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Fataler Kurswechsel des US-Militärs - immer heftigere Luftangriffe in Afghanistan und Syrien

Die USA haben im Osten Afghanistans ihre stärkste nicht-atomare Bombe abgeworfen. Diese Nachricht gesellt sich zu einer ganzen Reihe von Meldungen über häufigere und heftigere Luftbombardements in Syrien und Afghanistan. Es mehren sich die Anzeichen dafür, dass mit dem neuen US-Präsidenten ein fataler Kurswechsel stattgefunden hat und die Maxime, zivile Opfer um jeden Preis zu vermeiden, nicht mehr gilt. Terrorismus lässt sich aber nicht militärisch besiegen – und auch nach mehr als fünfzehn Jahren Militäreinsatz in Afghanistan ist die Lage dort nach wie vor alles andere als sicher und friedlich. Rücksichtsloseres Vorgehen wird mehr zivile Opfer zur Folge haben und die Gewaltspirale weiter anheizen. Die Bundesregierung muss endlich klare Worte finden, statt sich angesichts dieser gefährlichen Wende einfach wegzuducken. Das passt aber nur schwer in ihre aktuelle innenpolitische Taktik, die Lage in Afghanistan gegen jede Realität schönzureden und weiter Abschiebungen durchzuführen. Diese Kritik nimmt die Welt in ihrer Berichterstattung auf. 

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