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US-Atomwaffen in Deutschland sind Sicherheitsrisiko

Zum Bericht des ARD-Magazins „Fakt“, wonach offenbar gravierende Sicherheitsmängel der US-Atomwaffen in Deutschland festgestellt wurden, erklärt Agnieszka Brugger, Sprecherin für Abrüstungspolitik:

Die Lagerung von US-Atomwaffen in Deutschland ist mit folgenschweren und nicht zu verantwortenden Risiken für die Bevölkerung und Umwelt verbunden. Da der plutoniumhaltige Kern nicht ausreichend vor Feuer geschützt ist, könnte ein Brand zu einer Katastrophe führen.

Schwarz-Gelb verschließt vor dieser drastischen Gefahr die Augen und hält an der hochriskanten Stationierung unsicherer Atombomben in Deutschland fest. Obwohl der Bundesregierung die Sicherheitsmängel bekannt sind, hat sie sich vom Ziel, diese Waffen aus Deutschland abzuziehen, verabschiedet und beim letzten NATO-Gipfel einer weiteren Stationierung zugestimmt.

Schwarz-Gelb ist sogar mit der Modernisierung dieser Waffen einverstanden, ohne dass die bestehenden Sicherheitsmängel dabei beseitigt werden. Wenn die Bundesregierung diesen Fehler nicht rückgängig macht, werden noch Jahrzehnte lang Atomwaffen in Deutschland lagern, deren plutoniumhaltiger Kern nicht feuerresistent ist.

Statt sich dafür einzusetzen, dass diese gefährlichen Waffen endlich weggeschafft und vernichtet werden, steckt die Bundesregierung Millionenbeträge in die nukleare Teilhabe der Bundeswehr. Die Ansicht, dass Atomwaffen für mehr Sicherheit sorgen, entlarvt sich als Irrglaube. Der gefährliche sicherheitspolitische Irrsinn der nuklearen Abschreckung muss endlich aufhören. Nur glaubwürdige nukleare Abrüstung bedeutet mehr Sicherheit für alle.

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