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Im Wahlkreis

Landtagsabgeordnete Petra Krebs und Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger besuchen Wielazhofer Wasserbüffelgemeinschaft

Von links nach rechts: Anne-Gabriela Schmalstieg (Heinz-Sielmann-Stiftung), Mattias Brauchle und Stefan Rottmar (beide Wielazhofer Wasserbüffelgemeinschaft), Petra Krebs (MdL), Agnieszka Brugger (MdB), Timo Schorer (Wielazhofer Wasserbüffelgemeinschaft) und die beiden Büffel Bernd und Esmeralda.

Am Freitag, den 29. Juli 2022 besuchten Landtagsabgeordnete Petra Krebs und Bundestagsabgeordnete Agnieszka Brugger das Wasserbüffel-Projekt des Sielmann Biotopverbund Ravensburg und tauschten sich mit den beteiligten Landwirten aus.  Die Wasserbüffelgemeinschaft ist ein Projekt, das aus der Zusammenarbeit von fünf Landwirten und dem Sielmann Biotopverbund Ravensburg entstanden ist. Durch die schonende Beweidung im Naturschutzgebiet Moosmühle fördert das Projekt Artenvielfalt und trägt dazu bei, dass sich in dem Feuchtgebiet bedrohte Pflanzen- und Tierarten, wie der Wiesenvogel Kibitz, ansiedeln.

Dazu erklärte die Landtagsabgeordnete Petra Krebs: „Das Naturschutzgebiet Moosmühle bei Leutkirch mit seinen landschaftspflegenden Wasserbüffeln zeigt vorbildlich, wie Naturschutz gelingen kann. Es bietet unzähligen Tier- und Pflanzenarten eine Heimat und beeindruckt zudem durch seine Schönheit. Auch deshalb ist die Stärkung der biologischen Vielfalt ein lohnendes Ziel und bleibt ein zentrales Anliegen grüner Politik.“

Die Landwirte der Wielazhofer Wasserbüffelgemeinschaft führten die beiden Abgeordneten fachkundig und amüsant durch das Naturschutzgebiet. Unter dem Motto „Naturschutz zum Reinbeißen“ werden so nachhaltige Entwicklung mit regionaler Wertschöpfung verbunden. Dazu erklärt Landwirt Matthias Brauchle: "Naturschutz und Landwirtschaft müssen sich nicht ausschließen, aber die Landwirtschaft braucht dazu eine gewisse Freiheit.“

 „Ich bin schwer beeindruckt von diesem Engagement vor Ort. Genauso kommen Landwirte und Naturschutz zusammen und alle profitieren. Der Wasserbüffel zählt nun zu meinen Lieblingstieren. Die Landwirte leisten so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer wunderschönen Moorlandschaften in der Region“, sagte Agnieszka Brugger nach Besuch der Wasserbüffel-Weide. Die beiden Abgeordneten zeigten auch viel Verständnis für die Herausforderungen in der Landwirtschaft. Dazu erklärt Agnieszka Brugger: „Die Ampel-Regierung stellt bis 2026 eine Milliarden Euro für die Finanzierung des Umbaus der Tierhaltung bereit, damit landwirtschaftliche Betriebe mehr in Tier- und Klimaschutz investieren können. Zudem arbeitet das grün-geführte Landwirtschaftsministerium daran, Hürden abzubauen und langfristige Planbarkeit für Tierhalter*innen zu schaffen.“ Beide Abgeordneten betonen: „Die Landwirt*innen in der Region erwirtschaften unsere Ernährung und leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Lebensgrundlage im Angesicht des Artensterbens und der Klimakrise – dafür haben sie jede Unterstützung verdient.“

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