Die #BlueWave macht Mut
Aber auch mit einem demokratischen House und Senat wird Donald Trump in den nächsten zwei Jahren Präsident bleiben. Wir dürfen den Fehler nach Trumps letzter Amtszeit nicht wiederholen und uns zurücklehnen in der Hoffnung, dass im transatlantischen Verhältnis bald alles wieder so wird wie früher.
Stattdessen müssen wir eigenständiger werden, um unsere Sicherheit, unsere Werte und unseren Wohlstand aus Europa heraus schützen zu können. Die Bundesregierung muss hier das Tempo erhöhen. Denn zu glauben, dass Trump nach dieser derben Wahlniederlage zu außenpolitischen Vernunft kommt, wäre ein fataler Fehler. Unsere Hand ist gegenüber unseren vielen Freunden und Verbündeten ausgestreckt und auf der Ebene der Bundesstaaten, Gesellschaft und Wirtschaft gibt es viele Verbindungen, die Donald Trumps Politik nicht zerstören kann und die es weiter zu stärken gilt.
Der Blick auf die Zeit von Donald Trump ist eine Warnung vor dem falschen Spiel der Rechtspopulisten. All ihren vermeintlich einfachen Antworten und großen Versprechen folgen viel zu oft Selbstbereicherung, oder gar Gewalt, während das Leben für die Menschen im Land schlechter und teurer wird.
Zugleich wird auch sichtbar, dass der Erfolg destruktiver Kräfte kein Naturgesetz ist. Das zeigen auch Ungarn, Serbien und Brasilien. Es wird deutlich, welche Kraft eine demokratische Botschaft hat, die Probleme der Menschen ernst nimmt und dabei auf Zuversicht und Tatkraft statt Angst setzt.
Dazu habe ich mit NDR, WDR und Merkur gesprochen.
Links zu den Beiträgen findet ihr hier:
NDR-RadiointerviewWDR
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzNjI2Njk
Merkur