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25. Juli: Tag der Seenotretter*innen

Der 25. Juli ist Tag der Seenotretter*innen, und deshalb will ich ganz besonders Danke sagen für diese unverzichtbare und unermüdliche Arbeit. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft mit aller Kraft für eine humane Flüchtlingspolitik und für eine zivile und flächendeckende, europäisch koordinierte und finanzierte Seenotrettung eintreten.

Ohne die mutigen Menschen, ohne so viel Solidarität und Einsatz ziviler Seenotretter*innen, da wo die europäischen Regierungen ihre Werte missachten und nur zuschauen, wäre die Situation auf dem Mittelmeer noch so viel furchtbarer. Das Leid und das Sterben an den europäischen Grenzen im Mittelmeer sind erschütternd. Erst Mitte Juli hat die Besatzung der Ocean Viking von SOS Méditerranée fast 600 Menschenleben gerettet und musste tagelang nach einem Hafen suchen, in dem das Schiff anlegen konnte. Fast ein Drittel der Menschen waren Minderjährige.

Ich bin zutiefst beeindruckt von der Haltung und von der Ausdauer der Menschen, die sich in der zivilen Seenotrettung einsetzen und sich mit der unerträglichen Lage im Mittelmeer nicht abfinden. Zusammen mit vielen engagierten Menschen machen sie immer weiter Druck auf die Bundesregierung, die sich oft hinter den anderen Staaten versteckt und lieber untätig all dem Drama und Elend zuschaut statt zu helfen oder zumindest diejenigen zu unterstützen, die an diesen Zuständen etwas ändern wollen. Oft werden sie für dieses wichtige Engagement auch noch kritisiert oder gar kriminalisiert.
 

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