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Aktuelles

Mit Toni Hofreiter bei VAUDE und in Isny zur Landwirtschaftspolitik

Ein sehr spannender Besuch am Mittwoch bei VAUDE mit meinem lieben Freund und unserem Fraktionsvorsitzenden Toni Hofreiter und meiner wunderbaren Bald-Kollegin Maria Heubuch. Es ist immer toll zu sehen und zu spüren, wie viele Unternehmen, Menschen, Initiativen sich schon auf den Weg gemacht haben. VAUDE hat sich schon lange für ein faires Lieferkettengesetz eingesetzt, viel für Klima- und Umweltschutz getan, Kreisläufe etabliert, Reparatur zum Geschäftsmodell gemacht, im eigenen Unternehmen & für die Belegschaft nachhaltige Mobilität, Familienfreundlichkeit, Integration groß geschrieben.

Gemeinsam haben wir aber auch über die Herausforderungen gesprochen und wie wichtig eine echte Energiewende ist, denn VAUDE würde gern noch mehr tun und stößt immer wieder an Grenzen. Aber auch gute Regeln und Leitplanken, Forschung und Innovation und die Bedingungen, um Textilien zu recyceln, waren ein Thema. Vielen Dank für die spannenden Einblicke an das ganze VAUDE Team und stellvertretend an Jan Lorch!

Anschließend waren wir gemeinsam in isny unterwegs.Toni Hofreiter ist ein sehr guter Freund von mir, großer Kenner der Agrarpolitik und Fraktuonavorsitzender der grünen Bundestagsfraktion. Dabei haben wir vor allem abends im bis auf den letzten Stuhl gefüllten Adlersaal (unter strikten 3 G Regeln) die notwendige Neuausrichtung unserer Landwirtschaftspolitik diskutiert. Das Video dazu gibt es hier.

Besonders gut hat mir dabei gefallen, dass so viele Leute vom Fach da waren und sich Landwirt*innen sehr konkret und klar mit ihren Anliegen und Erfahrungen zu Wort gemeldet haben. Besonders gefreut habe ich mich auch über die Anwesenheit meines früheren CDU Bundestagskollegen Waldemar Westermayer.

Wir geben ziemlich viel Geld im Bereich der Landwirtschaft aus und trotzdem sind die Folgen keine guten: viele kleinere Familienbetriebe geben auf, die Art des Wirtschaftens hat katastrophalen Folgen in Südamerika, aber auch bei Tierwohl, Artenschutz oder Klimaschutz gibt es Probleme.

Und das, obwohl es gerade die Landwirt*innen sind, die die besten Partner*innen bei diesen wichtigen Aufgaben wären und sie diejenigen sind, die diese für unsere Gesellschaft aus Überzeugung und Liebe zu Natur und Tieren unsere Nagrungsmittel herstellen. Daher müssen wir die Förderungspolitik umstellen, so dass diejenigen, die sich besonders Mühe geben, die sich um Artenschutz und Klimaschutz, Regionalität und Tierwohl kümmern, diejenigen sind, die von den Geldern profitieren.

Nicht mehr vor allem diejenigen, die immer mehr, immer intensiver, immer größer und billiger produzieren. Davon würden gerade die vielen kleinbäuerlichen familiären und verantwortungsvollen Betriebe in Oberschwaben und im Allgäu profitieren.

Zugleich geht es um faire Preise und die Stärkung der Marktmacht der Erzeuger*innen gegenüber den 4 großen Supermarktketten.

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