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Aulendorfer Stadtkapelle begeisterte mit Platzkonzert vorm Reichstagsgebäude

Mit einem Platzkonzert vor dem Reichstagsgebäude hat die Stadtkapelle Aulendorf am Vortrag des 1. Mai Berlinerinnen und Berliner sowie viele Städtebesucherinnen und –besucher im Regierungsviertel begeistert. Auf dem Programm standen die Konzertmärsche Jubelklänge und Mars der Medici, die Bodensee Polka  Arrival und Hootenanny. Das Blasorchester bedankte sich mit seinem 15-minütigen Auftritt bei der Wahlkreisabgeordneten Agnieszka Brugger MdB für die Einladung zu einer politischen Informationsfahrt nach Berlin. Nach dem Ständchen für die stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen vorm Reichstagsgebäude packten die Musikerinnen und Musiker aus Aulendorf während einer abendlichen Spree Rundfahrt auf einem Ausflugsschiff der Stern und Kreisschifffahrt Berlin dann noch einmal ihre Instrumente aus. Am Abend des 1. Mai spielte das Aulendorfer Blasorchester zum Abschluss seiner politischen Bildungsreise, die auch zur Orchester- und Konzertreise wurde, noch im Hofbräu Wirtshaus in der Karl-Liebknecht-Straße.

Statt „Pack die Badehose ein“, hatte es für die Amateurmusikerinnen und -musiker aus Aulendorf deshalb in den letzten Apriltagen geheißen: „Pack die Tenorhörner, Klarinetten, Saxophone, Posaunen, Tubas und das Schlagzeug ein.“ Seit mehr als 150 Jahren besteht die Stadtkapelle Aulendorf bereits. Ihr Auftritt vorm Reichstagsgebäude war für die Aulendorfer genauso eine Premiere wie eine Konzertreise mit allen Instrumenten mit der Deutschen Bahn im ICE und die Teilnahme an einer Fahrt des Presse- und Informationsamts der Bundesregierung (BPA).

Die Musikerinnen und Musiker erlebten in Berlin an zwei Tagen Zeitgeschichte und Bundespolitik hautnah. Neben Stadtrundfahrten durch die Bundeshauptstadt und dem Besuch des Plenarsaals des Deutschen Bundestags, einem Kuppelbesuch und dem Abgeordnetengespräch mit Agnieszka Brugger im Reichstagsgebäude stand am ersten Tag auch noch ein Besuch des Bundesumweltministeriums auf dem Programm. Den Maifeiertag nutzte das Blasorchester für einen Besuch der Dauerausstellung „Alltag in der DDR“ im Museum in der Kulturbrauerei in Prenzlauer Berg und eine Visite der Gedenkstätte Berliner Mauer in Wedding. Zwischenstopps machte die Gruppe an der East Side Gallery, am Holocaust Mahnmal und dem Brandenburger Tor.

Beim Gespräch mit Agnieszka Brugger, die seit dieser Legislatur stellvertretende Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen und Koordinatorin für Internationale Politik und Menschenrechte ihrer Fraktion ist, stand die Verteidigungs-, Friedens- und Sicherheitspolitik im Mittelpunkt. Die Aulendorfer hakten bei ihrer Abgeordneten beim Thema Rüstungsexporte nach und kamen mit Agnieszka Brugger auch ins Gespräch über „feministische Außenpolitik“. Frauen in Führungspositionen bei internationalen Organisationen könnten für bessere Ergebnisse sorgen, erklärte Agnieszka Brugger im Gespräch mit ihrer Besuchergruppe. Sie verwies dabei auf eine Studie des International Peace Instituts aus New York. Der Studie zufolge ist es 35 Prozent wahrscheinlicher, dass Friedensverträge 15 Jahre halten, wenn Frauen an den Gesprächen beteiligt sind. Die Musikerinnen und Musiker stellten ihrer Abgeordneten in Berlin auch viele persönliche Fragen. So wollten sie wissen wie Agnieszka Brugger überhaupt zur Politik und in den Bundestag kam, wie sie zur Fridays for Future Bewegung steht und wie sie ihre Leben zwischen Berlin und Ravensburg mit ihrer kleinen Tochter und ihrem Mann organisiert. 

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