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Presse

Rechtsextremismus-Fall im KSK: brennende Fragen müssen beantwortet werden

Wenn ein Soldat des KSK unentdeckt Waffen, Munition und Sprengstoff stiehlt und hortet, ist die Gefahr weitaus größer als MAD und Verteidigungsministerium sie bisher dargestellt haben. Der Beschuldigte fiel bereits vor Jahren mit einem Hitlergruß auf, wirkliche Konsequenzen sind aber ausgeblieben. Der Brandbrief des KSK-Kommandeurs drückt das Entsetzen vieler Menschen in der Bundeswehr über die sich häufenden Fälle von Rechtsextremismus aus. Die Schwere des jüngsten Falls macht deutlich, dass es überall noch mehr Wachsamkeit gegenüber rechtsextremen Umtrieben in der Bundeswehr braucht.

Die Verteidigungsministerin pariert jeden Fall mit neuen Statements, aber es fehlt eine klare Aussage, wie sie diese große Gefahr endlich in den Griff bekommen will. Die brennenden Fragen sind jetzt, wie es scheinbar unbemerkt zu diesen Diebstählen kommen konnte, welche Pläne der Inhaftierte mit dem Sprengstoff und den Waffen hatte und ob jemand davon wusste oder es gar Mittäter gab.

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