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Sommertour – Teil 4: Vernetzung, Sichtbarkeit und feministische Perspektiven

Wie sieht eine Stadt aus, in der Kinder sicher spielen, Eltern kurze Wege haben und die Seniorin barrierefrei unterwegs sein kann? Wie kann ich ein Unternehmen gründen? Und welche besonderen Herausforderungen begegnen Frauen in der Politik, als Bürgermeisterin oder Landtagspräsidentin?

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Beim grünen Frauennetzwerktreffen in Stuttgart habe ich vielen tollen Frauen zugehört, mich mit ihnen ausgetauscht, wir haben  persönliche Erfahrungen geteilt, uns gemeinsam über strukturelle Herausforderungen geärgert und besprochen, was noch alles besser werden muss. Aber vor allem haben wir uns auf das konzentriert, was uns als so verschiedene Frauen aus ganz Baden-Württemberg verbindet: gegenseitige Unterstützung und der Wille, etwas zu verändern. Danke von Herzen an alle, die da waren, zugehört, diskutiert und diesen Austausch möglich gemacht haben und sich jeden Tag so engagiert dafür einsetzen, ihren Ort, ihr Unternehmen oder unser schönes Baden-Württemberg ein bisschen besser zu machen.

Beim feministischen Gartentischgespräch des @gruenewgt haben wir über Gleichberechtigung, gerechte Verteilung von Care-Arbeit, wie Kindererziehung, Pflege von älteren Menschen und Haushalt gesprochen, über Sexismus im Alltag, wie mehr Frauen politisch aktiv werden und Entscheidungspositionen übernehmen können, Bildung, und eins meiner Herzensthemen, die feministische Außenpolitik   – offen, ehrlich, solidarisch und generationenübergreifend. Besonders bewegt haben mich die Stimmen der Jüngsten, die klar benennen, wo es hakt; ob im Schulsport oder bei unsichtbarer Mehrarbeit, die gerade Mütter oft in Familie und Alltag leisten. Es wurde deutlich: Feministische Perspektiven beginnen im Kleinen, betreffen Strukturen und sie brauchen Räume wie diesen. Ein großes Danke an den OV Weingarten für die Einladung und die tolle Organisation. 💚