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Nicht klein machen vor jemandem wie Donald Trump!

Wieder schreckt Donald Trump nicht davor zurück, jahrzehntelange Verbündete aus einer vermeintlichen Kränkung heraus zu erpressen, weil ihm die Äußerungen von Friedrich Merz vor einer Schulklasse missfallen. Auf Social Media hat er angedroht, US-Soldat*innen von den Stützpunkten in Deutschland abzuziehen.
Es bleibt abzuwarten, ob und welche Taten dieser Drohung folgen.

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Die USA profitieren sehr von den Stützpunkten in Europa und insbesondere in Deutschland, das scheint er wieder einmal zu vergessen. Echte Partnerschaften beruhen auf Vertrauen und Verlässlichkeit. Umso wichtiger ist es, mehr europäische Unabhängigkeit in der Sicherheitspolitik mit größtem Tempo anzugehen, um nicht weiter so verwundbar zu sein.

Kanzler Merz hat zum Krieg im Nahen Osten in den letzten Wochen bereits alle möglichen Positionen eingenommen und sich maximal widersprüchlich geäußert. Man sollte auch Wahrheiten deutlich aussprechen und sich nicht klein machen vor jemandem wie Donald Trump. Eine so ernste Lage erfordert aber eine klare, kluge und strategische Kommunikation der Bundesregierung. Stattdessen fällt Friedrich Merz mit undurchdachten, spontanen und widersprüchlichen Aussagen auf. Eine seiner größten Schwächen, die immer wieder im Land und auf der Weltbühne für große Probleme sorgt.

Dazu habe ich mit AFP gesprochen.