Lame Duck or Mad King? Bedeutung der Midterms für die US-Demokratie
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Am 3. November 2026 wird in den USA der Kongress neu gewählt. Die Midterm-Wahlen gelten als wichtiger Stimmungstest für die Regierung. Sie könnten die politischen Kräfteverhältnisse in Washington grundlegend verändern.
Doch wie frei und fair sind diese Wahlen noch? Vom Gerrymandering, dem strategischen Neuzuschnitt von Wahlbezirken, bis zu Trumps Ankündigung, im Falle eines republikanischen Erfolgs 5.000 Dollar an alle US-Amerikaner*innen auszuzahlen, gibt es diverse Versuche der Einflussnahme durch die Trump-Regierung.
Auch für die politische Zukunft der USA steht viel auf dem Spiel: Was würde sich verändern, wenn die Demokraten eine oder sogar beide Kammern des Kongresses gewinnen? Und welche Macht hat ein Kongress noch unter einem Präsidenten, der demokratische Institutionen zunehmend aushöhlt und Regeln und Gepflogenheiten immer mehr ignoriert?
Und schließlich geht es auch um die Zukunft der Demokratischen Partei: Wie gehen die Demokraten in den Wahlkampf? Welche Rolle spielt die wachsende linke Strömung rund um die Democratic Socialists of America (DSA)? Bringt sie neue Impulse und einen notwendigen Richtungswechsel – oder erschwert sie es, auch moderate und konservative Wähler*innen zu erreichen? Und welche Bedeutung hat das Ergebnis mit Blick auf die Präsidentschaftswahl 2028?
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